Anekdoten
100 Pilsner Urquell (Zupan) Diese     Episode,     die     ich     zum     Besten     geben möchte, handelt im Jahr 1963 oder 1964: Die    eben    reaktivierte    zweite    Verbindung    an    der FHU,   die   Sängerschaft   Arion,   veranstaltete   in   der Gaststätte           des           Bahnhofhotels           eine Keilveranstaltung     unter     der     Leitung     von     AH Romeo.   Und   weil   die   Sängerschaft Arion   nur   einige wenige     Mitglieder     hatte,     wurden     wir     Badenen gebeten,    die    Runde    zu    erweitern,    was    in    der Hauptsache      wiederum      uns      jungen      Badenen angediehen     wurde.     AH     Romeo     trat     als     „Big Spender“   auf.   Alsbald   hub   sich   ein   Kellner   (so   ca. 50    Jahre    alt)    vornehm    an,    uns    zu    bedienen, notierte   jedes   bestellte   Pilsner   Urquell   vom   Fass (7   Min.   Zapfzeit)   separat   auf   einen   Bestellzettel. Er   verschwand   alsbald,   um   nach   geraumer   Zeit   mit   einigen   Pils   wieder   zu   erscheinen.   Er   hatte   jedoch   nicht mit   unserer   Schlagzahl   gerechnet,   denn   wir   tranken   schneller   als   er   nachzapfen   lassen   konnte   –   und   so verlor   er   ziemlich   schnell   den   Überblick   zwischen   servierten,   noch   zu   zapfenden   und   bereitstehenden   Bieren, geschweige   denn   dass   er   noch   wusste,   wer   was   bekommen   sollte   oder   schon   hatte.   So   fing   er   alsbald   an   zu schimpfen   über   unsere   mangelnde   Disziplin   und   zeigte   sich   frustriert.   Diesem      Treiben      bereitete AH   Romeo alsbald   ein   Ende:   er   bestellte   100   Pilsner   Urquell   mit   der   Maßgabe,   den Auftrag   zügig   und   ohne   Rückfragen zu   erledigen.   Wir   waren   ca.   15   Mann,   jeder   hatte   bereits   zwei   Pils   intus,   blieben   also   im   Schnitt   noch   sieben Pils   (à   0,3   l)   zu   vernichten.   Wir   alle,   auch   Vespo   und   ich,   hatten   also   gut   zu   tun,      und   der   Kellner   auch,   denn der kam gehörig ins schwitzen – beim Servieren ohne mullen und  knullen! Alkohol   am   Steuer   war   damals   für   die   meisten   noch   kein   Problem   –   mangels   Steuer.   Kaum   einer   hatte damals ein Auto, auch keinen Fernseher oder PC, ganz zu schweigen ein Telefon oder gar ein Handy.
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